Zwischen Möglichkeit und Grenze: Zur Bedeutungsgestalt der Zwischenstadt

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Beschreibung

Reihe Zwischenstadt, Band 7


»Zwischenstadt« wird in dieser Arbeit als Signalwort, als Aufmerksamkeitsmetapher für eine räumliche Wirklichkeit gebraucht, der beispielhermeneutisch nachgegangen wird. Dabei wird gezeigt, dass »Möglichkeit und Grenze« erlebte Tatsachen unserer weltlichen Orientierung sind. Zum leiblichen Sich-Einrichten in der »Zwischenstadt«, das entlang der Grundsituation des Wohnens verfolgt wird, gehört das Finden von Grenzen, nämlich von Ordnungen, Maßen und Haltungen, mit denen sich in der »Zwischenstadt« das Leben als Antwort auf die je örtlich vorgefundene Lage, aber auch die eigene Lebenslage/Orientierungslage/biographische Lage, gut führen lässt.

Die Forschungsarbeit bewegt sich zwischen begrifflicher Erfassung und empirischer Erkundung des Wohnens. Empirie wird als Erfahrung des Menschen mit seiner sozialweltlichen Umwelt, in der er sich orientieren muss, gedeutet. Beispiele solcher Erfahrung werden als erzählte und gedeutete Geschichten des Bewohnens und Erlebens der »Zwischenstadt« vorgestellt und untersucht. Die Hermeneutik muss dabei mit der Vieldeutigkeit der Auslegungen des Wohnens in der »Zwischenstadt« rechnen. Es ist schließlich die Fallreihe der Beispiele, die dieses Spektrum einer »zwischenstädtischen Lebensform« auf je originelle Art zeigt.

Die Situation der »Zwischenstadt« und das angemessene Wohnen gemäß »zwischenstädtischer« Orientierung scheinen darin ihre Besonderheit zu haben, dass die Menschen sich entschieden haben, diese Herausforderung, die in »Grenze und Möglichkeit« erkannt werden kann, selbst in die Hand zu nehmen. Darin begreifen sie ihre Freiheit und ihre Selbstbestimmung als Wohenende.

Zusätzliche Information

Autor/Herausgeber

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ISBN

978-3-928766-71-5

Jahr

2006

Reihe

Band

7